Chiropraktik Heilbronn

Chiropraktik

Halkon_0006

Die Tätigkeit als Heilpraktiker ist für mich eine Berufung geworden, als ich meine unterschiedlichen gesundheitlichen Herausforderungen (Allergien, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen) nicht mit ärztlicher Hilfe, sondern nur mit den Mitteln der Naturheilkunde in den Griff bekam.
Seit über 10 Jahren meiner Tätigkeit als Heilpraktiker schätze ich mich glücklich, erleben zu dürfen, wie die Patienten Erleichterung verspüren, die Schmerzen verblassen und sie auch geheilt werden.

Was unsere Patienten über uns sagen

Quelle: jameda.de

Chiropraktik -
Die Therapie

Chiropraktik ist eine manuelle Therapie, bei der vor allem das Nervensystem und die Gelenke behandelt werden.

Wenn sich in meiner Praxis im Anamnesegespräch Chiropraktik als die richtige Methode herausgestellt hat, arbeite ich mich vom Groben ins Feine: Der Patient stellt sich zunächst hin, und ich prüfe, ob er in seiner Haltung Unregelmäßigkeiten hat, ob er also z.B. nicht ganz ausgerichtet ist und gerade und balanciert stehen kann. Sodann spüre ich mit den Händen, wo ein Widerstand ist und arbeite genau an den Stellen, wo ich solche Widerstände gefunden habe.

 

Widerstand im Körper – zwei Kräfte wirken gegeneinander.

Wenn sich im Körper etwas sperrt, heißt das, dass zwei Kräfte gegeneinander wirken: Eine Kraft will alles wieder einrichten, und die andere will aus Sicherheitsgründen lieber am bestehenden Zustand festhalten. Man kann es mit einer „Nein!“/“Doch!“-Schleife in einem Gespräch vergleichen, wo sich zwei Meinungen verhakt haben.

Hinter jeder Körperhaltung steht ein Muster.

Wenn ein Mensch seine Körperhaltung an einer bestimmten Stelle dauerhaft verändert, tut er dies, weil er unbewusst den Eindruck hat, dies sei notwendig. Man kann es auch so ausdrücken: Menschen verrenken sich aus ihrer eigenen Authentizität heraus in eine Haltung hinein, mit der sie irgendeinem Teil ihres Lebens gerecht werden wollen. Aufgrund der Anpassung können sie nicht mehr selbst gerade, authentisch bzw. im doppelten Wortsinne aufrichtig sein.
Ich lege den Körper in eine bestimmte Lage und spüre mit den Händen, ob da ein ungewöhnlicher Widerstand ist. Dann gebe ich je nach Gelenk bzw. Struktur einen kurzen Dreh-, Schub- oder Zugimpuls. Durch den Impuls führe ich dem Körper von außen die Energie zu, die er braucht, um sich selbst von dem Widerstand zu befreien. Dabei halte ich die Kraft, die ich aufwende, möglichst gering. Manchmal hört man bei diesem Impuls ein Knacken, aber nicht immer.

Warum knackt es beim Chiropraktiker manchmal?

Das Knacken ist eine natürliche Funktion des Gelenks: Wenn ein Gelenk verschoben ist, dehnt sich der Gelenkspalt. In der Gelenkflüssigkeit entsteht so eine Vakuumblase. Wenn sich das Gelenk wieder in seine ursprüngliche Stellung justiert, kollabiert diese Vakuumblase. Das klingt äußerlich wie ein Knacken oder Ploppen, ist aber ganz harmlos und natürlich.

Chiropraktik mit der Aktivator-Methode

Die Aktivator-Methode unterscheidet sich von der herkömmlichen Chiropraktik dadurch, dass man ein bestimmtes Instrument zur Justierung einsetzt, nämlich den Aktivator. Dieses Gerät erinnert von weitem an eine Spritze, hat vorne aber keine Nadel, sondern einen Gummistempel.
Ich spreche mit dem Aktivator einzelne Punkte an, die ich vorher mittels eines Testes der relativen Beinlänge bestimmt habe. Ich justiere die Bewegungseinschränkung mit einem kurzen mechanischen Stoß des Aktivators, und zwar in einer vorgeschriebenen Richtung und mit einer vorgeschriebenen Intensität. Dieser mit dem Nervensystem synchronisierte Impuls veranlasst das Nervensystem, den Strom, der den Muskel betreibt, herunterzufahren. Was bei der klassischen Chiropraktik im Einrichten besteht, geschieht hier durch den Körper selbst.

Das hat zur Folge, dass es nicht knackt, daher ist es auch für Menschen geeignet, die Angst vor dem Knacken haben.

Der Vorteil des Aktivators liegt darin, dass er eine höhere Beschleunigung hat, als eine Hand sie je haben kann, dabei aber eine geringe Masseeinwirkung entfaltet: Man versucht, so wenig Kraft wie möglich einzusetzen, daher gehört die Aktivator-Technik zu den sog. „Low-Force“-Techniken.